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Neue Medikamente?

Achtung Medikamentenwarnung

Todesfälle durch Schlaganfall-Präparate!

Boehringer Ingelheim warnt Ärzte:

Boehringer Ingelheim steht in den Schlagzeilen: Weltweit sind 50 Patienten gestorben, die den Gerinnungshemmer PRADAXA eingenommen haben.

Ingelheim. Der Arzneimittelhersteller Boehringer Ingelheim (BI) hat Ärzte und Apotheker vor schwerwiegenden Nebenwirkungen bei seinem Gerinnungshemmer PRADAXA nochmals gewarnt.

Das Medikament zur Vorbeugung von Schlaganfällen gehört zu den großen Hoffnungsträgern des zweitgrößten deutschen Pharmaunternehmens.

Vor einer Behandlung mit PRADAXA sollte bei jedem Patient die Nierenfunktion überprüft werden, schreibt das Unternehmen. Bei schwerer Nierenerkrankung sollte das Mittel NICHT angewendet werden. Auch fordert BI Ärzte auf PRADAXA-Nutzer über 75 Jahre und solche mit Nierenleiden regelmäßigen Tests zu unterziehen. Derzeit nehmen rund 450 000Patienten in mehr als 50 Ländern das Medikament ein.

Hintergrund der Warnung sind rund 50 Todesfälle weltweit. Auch in DEUTSCHLAND, wo das Medikament zur Vermeidung von Schlaganfällen bei Patienten mit Vorhofflimmern seit September auf dem Markt ist, gab es TODESFÄLLE.

Pläne das Medikament vom Markt zu nehmen, existieren aber nicht. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (Bfarm) zeigte sich zufrieden, dass BI schnell reagiert habe. Zu einem habe das Unternehmen Apotheker und Ärzte rasch über die Nebenwirkungen informiert, zum anderen habe es mit der Europäischen Zulassungsbehörde die Packungsbeilage erweitert.

Die bisher von Ärzten gemeldeten Nebenwirkungen, darunter auch TÖTLICHE Blutungen, seien im Verhältnis geringer als jene in der Zulassungsstudie, sagte Sebastian Wachtraz, ein Sprecher des Pharmaunternehmens, PRADAXA verhindere, dass sich Blutgerinnsel bilden. Das berge aber immer die GEFAHR von BLUTUNGEN, erläuterte Wachtraz. Bei NIERENERKRANKTEN Menschen könne es passieren, dass sich der Wirkstoff im BLUT anreichere.

Als Folge sind LEBENSBEDROHLICHE innere BLUTUNGEN möglich.

PRADAXA, das in Ingelheim hergestellt wird, gehört zu den wichtigsten Medikamenten von Boehringer Ingelheim. Zu den angestrebten Umsatzzielen für das Präparat macht das Unternehmen keine Angaben. BI erwirtschaftete 2010 mit weltweit 42 224 Mitarbeitern einen Umsatz von 12,5 Mrd.€ Der Standort Biberach, nach Ingelheim der zweitgrößte In Deutschland, hat 4522 Mitarbeiter.


Quelle: Anzeige Boehringer Igelheim

Information zum Medikament:

Das Medikament ist ein Orales Antithrombotikum Dabigatran ist ein direkter Thrombininhibitor, der seinen Antikoagulationseffekt ohne Beteiligung von Antithrombin. Durch die Hemmung von Thrombin werden Fibrinogen nicht zu Fibrin und Faktor XIII nicht zu Faktor XIIIa aktiviert. Die Vernetzung von löslichem Fibrin und damit die Entstehung eines Thrombus werden verhindert. Darüber hinaus hemmt die Substanz sowohl freies als auch fibringebundenes Thrombin und die thrombinininduzierte Thrombozytenaggregation.

Quelle. Boehringer Igelheim

Kommentar.

Ein Schelm der Böses dabei denkt, lesen Sie den Artikel selbst aufmerksam durch. Sie werden Ungereimtheiten darin entdecken. Bei der Studie und den folgenden Verordnungen kommt es zu Todesfällen. Ich frage mich ist ein Menschenleben in der heutigen Zeit nichts mehr wert, wenn Boehringer Igelheim in seiner Warnung lapidar schreibt Zitat:

Die bisher von Ärzten gemeldeten Nebenwirkungen darunter auch tödliche Blutungen, seien im Verhältnis geringer als jene in der Zulassungsstudie, sagt ein Sprecher des Pharmaunternehmens.

PRADAXA verhindere, dass sich Blutgerinnsel bilden. Das berge aber immer die Gefahr von Blutungen.

Welch eine Ironie es bedarf doch einer besseren Aufklärung seitens des Arztes und des Patienten welches Risiko und welchen Nutzen der Betroffene eingeht. Die nötigen Vorsorgeuntersuchen welche sind zwingend notwendig und wer trägt die Kosten.

G. Hipp

Schulungsleiter



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