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Vortrag des Monats
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Selbsthilfegruppen
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Längst haben sich die Selbsthilfegruppen als ein wichtige Säule innerhalb der gesundheitlichen Versorgung etabliert. Und oft gehen sie über die praktische Lebenshilfe für ihre Mitglieder hinaus, indem sie zudem nach außen als Interessenvertretung fungieren.
In der Organisationsform und Arbeitsweise gibt es bei den Selbsthilfegruppen große Unterschiede. Mal sind es kleine regionale Gruppen, in denen sich Menschen mit chronischen Krankheiten sowie deren Angehörige lose zusammenfinden und gelegentlich zum Erfahrungsaustausch treffen. Diese offenen Gruppen haben oft weder die Rechtsform eines Vereins noch verlangen sie Mitgliedsbeiträge.
Demgegenüber gibt es nationale oder sogar länderübergreifende Organisationen sowie Dachverbände mit einer festgefügten Struktur und einem definierten Leistungskatalog. Sie fördern die Zusammenarbeit und den fachlichen Austausch unter den regionalen Gesellschaften. Es werden Kongresse organisiert, Seminare und Fachtagungen. Zum Angebot gehören Broschüren, Internetseiten und Infotelefone. Es werden Forschungsprojekte unterstützt und Datenbanken aufgebaut.
Ihre größte Bedeutung aber haben Selbsthilfegruppen zweifellos in der direkten Kommunikation und alltagsbezogenen Hilfestellung für Menschen mit chronischen Krankheiten, mit psychischen Problemen oder Behinderungen. Im direkten Wortsinne geben sie Hilfe zur Selbsthilfe - nicht zuletzt auch den betroffenen Angehörigen und Familien. Diese haben zum Beispiel bei Demenzkranken, die zu einem hohen Prozentsatz zu Hause gepflegt und betreut werden, einen hohen Bedarf an Erfahrungsaustausch und Motivation. Und wer könnte pflegende Angehörige besser verstehen als Menschen, die vor der gleichen Herausforderung stehen?
Wie findet man eine Selbsthilfegruppe? In Zeiten von Internet und Suchmaschinen wie Google ist das heute keine Schwierigkeit. Meist genügen die Stichwörter Selbsthilfegruppe und die jeweilige Krankheit. Darüber hinaus vermitteln Selbsthilfekontaktstellen und -portale (z.B. des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes) Adressen von Selbsthilfegruppen in der Region. Und mit NAKOS gibt es eine nationale Kontakt- und Informationsstelle, die auf Selbsthilfegruppen und Unterstützungseinrichtungen im gesamten Bundesgebiet verweist.
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Therapieform
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Wie finden Sie heraus, welche Therapieform für Sie am besten geeignet ist?
Die Therapieform für Prostatakrebs muss individuell auf den Patienten abgestimmt sein. Was für den einen Patienten richtig ist, ist für einen anderen Patienten u. U. nicht geeignet. Der beste Ansatz umfasst mehrere Schritte: • Informieren Sie sich über Prostatakrebs • Fragen Sie Ihren Arzt um Rat • Lassen Sie sich Ihr klinisches Stadium, den pathologischen Grad des Prostatakrebses und die Behandlungsmöglichkeiten, die hierfür zur Verfügung stehen, erklären • Recherchieren Sie die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten
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