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Diabetes mellitus Typ I
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Diabetes mellitus Typ I
Was ist Diabetes mellitus Typ I?
Die alten Ägypter nannten diese Krankheit schon den Honigsüßen Durchfluss.
Der Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) ist eine Stoffwechselkrankheit, deren Gemeinsamkeit ist dass sie zu erhöhten Blutzuckerwerten führt. Derzeit leben in Deutschland rund sechs Millionen Diabetiker davon sind ca. 250 000 Menschen an dem Typ I erkrankt. Die Diabetes mellitus Erkrankung nimmt jährlich mit ca. 20 000 Neuerkrankungen erschreckend trastisch zu.
Durch den absoluten Mangel des Hormons Insulin wird dieser Defekt verursacht. Die Erkrankung beginnt meistens schon im Kindes- oder Jugendalter, jedoch kann sich die Krankheit auch im fortgeschrittenen Alter noch entwickeln. Leider ist diese Art der Erkrankung noch nicht heilbar, lässt sich aber mit Insulin gut behandeln. Allerdings müssen Sie als Betroffener sich lebenslang mit Insulin spritzen. Wichtig für Sie ist, dass Ihr Blutzuckerwert optimal eingestellt wird und dies aus gutem Grunde um akute Stoffwechselentgleisungen zu vermeiden, wie: Eine Hyperglykämie Folgekrankheiten
Wie entsteht der Diabetes mellitus Typ I?
Der Typ I Diabetes gehört zu den Autoimmunerkrankungen, das heißt körpereigene Abwehrstoffe (Antikörper) zerrstören die Insulinproduktion (in den Insulin produzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse). Die Zerstörung oder Entzündung der Zellen geschieht langsam und schreitet über viele Jahre unaufhörlich voran. Die Ursache für dieses Phänomen der Fehlsteuerung des Immunsystems sind bis heute weitgehend unbekannt. Jedoch lassen sich bei manchen Menschen schon Jahre bevor die Krankheit ausbricht Antikörper die gegen die Zellen der Bauchspeicheldrüse gerichtet sind nachweisen. In der Forschung wird vermutet, dass manche Bakterien oder Vieren den Bauchspeicheldrüsenzellen so ähnlich sehen, dass der Körper nicht nur die Erreger unschädlich machen sondern auch die eigenen Zellen angreift. Ebenso wird vermutet, dass die Erbfaktoren bei der Krankheitsentwicklung eine Rolle spielen.
Beispiel: Beide Eltern sind Typ I Diabetiker, dann liegt das Erkrankungsrisiko der Kinder bei etwa 20 Prozent. Ist dagegen nur ein Elternteil betroffen, beträgt das Risiko daran zu Erkranken etwa zwei bis fünf Prozent.
Unsere Umwelt: Trägt unsere Umwelt auch zu dieser Art der Erkrankung bei? Ja so beispielsweise die Ernährungsgewohnheiten.
Gibt es noch andere Formen des Typ I Diabetes?
Ja die des Latent Autoimune Diabetes of Adults (LADA) dies ist eine Form des Diabetes mellitus, die erst in jüngster Zeit entdeckt wurde. Diese Art der Erkrankung wird von Medizinern dem Diabetes Typ I zugeordnet. Von der Erkrankung sind vor allem Menschen über dem 25 Lebensjahr betroffen. Genau wie beim Typ I Diabetiker sind bei den Betroffenen im Blut Antikörper nachweisbar. Die Behandlung der LADA Patienten erfolgt mit Diät und Tabletten und lässt sich damit über Monate oder Jahre verzögern, bevor mit Insulin Injektionen begonnen werden muss. Diskutiert wird in den medizinischen Fachkreisen ob es nicht besser ist von anfangan mit Insulin statt mit Tabletten zu behandeln.
Wie erkenne ich den Diabetes? Bei Typ I Diabetikern sind die Symptome viel stärker ausgeprägt als beim Typ II Diabetiker.
Die Symptome sind: Häufiges Wasserlassen (Polyurie) Starker Durst durch den Wasserverlust Schwächegefühl und Leistungsminderung Gewichtsverlust (durch Wasserverlust und Fettabbau zur Energiegewinnung) * Etwa 25 Prozent der Betroffenen haben überhaupt keine Symptome * Erst die Entwicklung einer lebensgefährlichen Komplikation der Ketoacidose führt zur Diagnose Diabetes mellitus.
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