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Defination Diabetes
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Definition
Unter der Bezeichnung Diabetes mellitus werden Störungen des Zuckerstoffwechsels zusammengefasst, die zu einer dauerhaften Erhöhung der Glukosekonzentration im Blut (Hyperglykämie) führen.
Der Zuckerstoffwechsel
Glukose (Traubenzucker) ist der wichtigste Zell-Nährstoff im Blut. Vor allem das Gehirn ist auf die konstante Zufuhr von Glukose angewiesen, aber auch Muskelzellen und Fettzellen ernähren sich davon. Der Körper versucht stets einen ausreichenden Vorrat an Glukose im Blut bereit zu halten, optimal ist ein Blutzuckerspiegel zwischen 80 und 100 mg/dl.
Um von den Zellen aufgenommen und verarbeitet zu werden, ist das Hormon Insulin notwendig. Nach einer kohlenhydratreichen Mahlzeit wird Insulin ins Blut abgegeben. Es dockt an den Insulinrezeptoren der Zellen an und sorgt dafür, dass die Zellwände für Glukose durchlässig werden. Neben seiner großen Bedeutung für die Verwertung der Glukose aus der Nahrung zeigt das Hormon Insulin auch Wirkung auf den Fettstoffwechsel und die Verwertung von Aminosäuren, die die Bausteine der Eiweiße sind.
Insulin wird in der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) gebildet. Die etwa zwölf Zentimeter lange Drüse unterhalb des Magens erfüllt zwei Funktionen: Zum einen bildet das Pankreas täglich etwa 0,5 bis 1,5 Liter Verdauungssekrete und gibt diese in den Dünndarm ab. Zum anderen ist das Pankreas die Produktionsstätte des Insulins.
Die Zellen, in denen das Insulin hergestellt wird, sind die nach ihrem Entdecker Paul Langerhans benannten Langerhans'schen Inseln (auch Inselzellen oder Beta-Zellen genannt). Sie liegen inselartig gruppiert über die gesamte Bauchspeicheldrüse verteilt. Besonders reichlich sind sie im Schwanz des Pankreas (Cauda pancreatis) zu finden. Ein gesunder Erwachsener hat etwa eine Million solcher Inselzellen.
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